Als erste Band begannen One On One aus Ulm. Zu Beginn ihres Sets war es noch ziemlich leer, doch dann füllte es sich relativ schnell. Wie wahrscheinlich die meisten Zuschauer, wusste ich nicht was mich bei den Jungs erwarten würde und so überraschten sie mit untrendigem Hardcore New Yorker Prägung und sorgten somit für einen gelungenen Auftakt. Ihre erste 7inch veröffentlichen sie bald bei Demons Run Amok, mit der sie dann vielleicht noch mehr auf sich aufmerksam machen können.
Als nächstes folgten Hardflip aus Mönchengladbach, die sich über ihr Heimspiel freuten und das Publikum zu den ersten Moshpits des Abends animieren konnten. Zu hören gab es toughen Hardcore mit zwei bzw. teilweise drei Sängern. Hardflip haben zwar schon zwei gute Alben draußen, spielen aber recht selten live, weshalb ich mich freute, sie nochmal zu sehen. Mir war es auf die Dauer jedoch ein bisschen zu monoton, auch wenn die Songs teilweise mit Rap-Parts aufgelockert wurden. Beim Großteil des Publikums kamen Hardflip aber gut an.
Im Anschluß präsentierten die Berliner von Make It Count ihr noch recht frisches Album „Leeway“, welches mich nicht so recht überzeugen konnte. Live sah das aber ganz anders aus. Die Band war sichtlich gut gelaunt und gab von der ersten Sekunde an Gas und konnten so den ein oder anderen mit ihrem abwechslungsreichen Hardcore mitreißen.
Clobberin Time durften dann direkt vor Settle The Score ran und man konnte sofort sehen, warum die gemeinsame Tour der beiden Bands durch Polen unter dem Motto „All you can eat“ stand. Zu hören gab es größtenteils Songs vom letzten Album „Dawn of a dying race“ sowie ein paar neue Tracks, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Mit ihrer Mischung aus Metal- und Hardcoreriffs und dicken Moshparts konnten sie einige Leute zu Bewegung animieren, auch wenn Sänger Chris noch mehr Leute vorne sehen wollte und immer wieder dazu aufrief, sich doch schonmal für STS warmzumachen.
Settle The Score beendeten dann mit ihrem Auftritt den Abend und stellten ihre Platte „Back to the streets“ vor. Von Anfang an war klar, dass STS bei ihrem Heimspiel nicht viel falsch machen konnten. So gab es eine gute Mischung aus Songs der aktuellen Platte und den letzten beiden Releases, wobei die Hits „Blood & sweat“ und „Roll the dice“ für die meiste Bewegung auf dem Dancefloor sorgten. Da es auch eine neue Platte vorzustellen galt, haben sich STS für den Titeltrack ihrer neuen Platte ein Gimmick einfallen lassen und verteilten aufblasbare Baseballschläger im Publikum, die fröhlich geschwungen wurden und so für einen Moshpit der besonderen Art sorgten. Als letzten Song hauten Settle The Score noch „Taste my glory“ raus bevor sie sich verabschiedeten und das Publikum zufrieden nach Hause schickten.Fotos der Show gibt es HIER zu sehen.




















