A Thousand Years Slavery - A Fury Named Spartan

Fünf Junge Musiker aus dem französischen Teil der Schweiz haben gemeinsam die Kombo A Thousand Years Slavery gegründet und veröffentlichen nun, nach ihrer 2006er Demo "A True Love My Angel", ihre erste EP "A Fury Named Spartan". Bereits kurz nach der Veröffentlichung ihrer Demo hatten die Jungs die Möglichkeit mit The Black Dahlia Murder die Bühne zu teilen und diese neue EP unterstreicht ganz ohne Frage, dass die Band es bereits 2006 verdient hatte, mit so einer Größe die Bühne zu teilen. Fast komplett im Alleingang wurde diese EP aufgenommen. Die komplette technische Umsetzung wurde von den Bandmitgliedern übernommen - und das Ergebnis ist unglaublich gut! Man kann noch so oft "Metalcore ist tot!" rufen - solange es Bands wie A Thousand Years Slavery gibt, die immer wieder frischen Wind mit sich bringen, wird sich diese Aussage nicht bewahrheiten.

Auf "A Fury Named Spartan" gibt es sechs Tracks zu hören, die ihre musikalischen Einflüsse aus mannigfaltigen Genres ziehen. Vom klassischen Metalriffing und -gesang, über wüstes Death Metal Drumming bis hin zu Metalcore-Breakdowns findet man hier so ziemlich alles. Die Vocals reichen von Shouts, über Growls, bis zu sanftem Geflüster und werden gezielt und passend eingesetzt. Es sind jedoch die klassischen Metalparts, die klassisch-wirkenden Melodien, die diese Platte etwas hervorheben. Gerade der Opener "Epicurean" geht besonders gut ins Ohr. Mit einem guten Tempo dreschen sich die fünf durch die Songs, ohne dabei zu hastig oder zu träge zu Werke zu gehen. Nach den ersten drei Tracks, gibt es mit "Une Etoile Incandescente" ein ruhiges Zwischenstück, bevor man mit dem Titeltrack tatsächlich die spartanische Raserei einläutet.

Die Stilmix aus klassisch melodischem Death Metal und Metalcore macht sich ganz wunderbar und A Thousand Years Slavery zeigen, dass das Genre noch lange nicht ausgereizt ist. Nach 23 ½ Minuten ist die EP dann durchgelaufen und lässt einen mit einem Grinsen im Gesicht zurück. Ein bisschen mehr Abwechslung hier und da könnte nicht schaden, doch es geht auch ohne schon ganz gut. Absolut schöne Platte und eine gute Band, bei der auf jeden Fall ein Ohr riskiert werden sollte!

A Thousand Years Slavery - A Fury Named Spartan

7/10

Tracklist:

01. Epicurean
02. Drastic Oversleep
03. An Eternal Tree
04. Une Etoile Incandescente
05. A Fury Named Spartan
06. Betrayed Flavour

Lineup:

Roan Emele - Vocals
Laurent Maffli - Guitar
Cédric Dardenne - Guitar
Cédric Strahm - BAss
Julien Quillet - Drums

Mehr Infos:

Web: http://www.myspace.com/athousandyearsslavery

Label: Conatus Records

Genre: Metalcore

Store-Date: 30.11.2007

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