Agnostic Front - Warriors
25 Jahre und kein bisschen leise, so könnte die Unterschrift unter dem neuen Output von Agnostic Front im Jahre 2007 sein. Das Jubiläum gehn Roger Miret und Co im gewohnten Unitystil an und wie in den Jahren zu vor wird eines ganz klar: Man wird einfach nicht müde und steckt zurück.
Nach der 2004er Scheibe "Another Voice" brauchte es diese drei Jahre, um bei Roger wieder alle Wut und Hass anzustauen um so einen Brocken unters Volk zu bringen. Mit "Warriors" ist dies auch dementsprechend gut gelungen und es wird in gewohnter Manier das volle Brett NY Hardcore der älteren Agnostic Front Tage geboten. Der Sound is AF klassisch ins Fressbrett und wieder mit dem ausreichenden Metaleinschlag, der auch schon den Vorgänger veredelte. "Another Voice" wurde noch von Jamey Jasta in die Hand genommen, bei "Warriors" wurde die Famillie in Form von Rogers jüngeren Bruder Freddy Madball Cricien eingebunden.
Im Querschnitt lässt sich das Album folgendermaßen darstellen: Der Opener "Addiction" gibt direkt die Richtung des Albums vor. Erbarmungslos und aggressiv, ähnlich "Outrage" oder "Black And Blue" gibts den berühmten Knüppel aussem Sack und den nicht zu knapp. Bei diesen Songs kommt schon Circle Pit Stimmung auf doch erst "No Regrets" oder "By My Side" bringen den Kreisel zum laufen, was nicht zuletzt am leichten Thrash Touch beider Songs liegt. Stichwort Hymnen, die bei AF ja nie zu kurz kommen dürfen sind ebenso in Form vom Titeltrack "Warriors", "All These Years" (gesungen von Vinnie Stigma) oder "Revenge" abgedeckt. Hier lässt Roger Miret wirklich die Hunde gegen all seine Feinde los. Der Song, den ich am herausragendsten finde und der auf jeder Show ein Highlight neben "Gotta Go" sein wird, ist "For My Family". Hier steckt alles drin und die Textzeile: "For my family, for my friends, for those that we lost at same, this is a message, this is for you, never forget the lower east side crew", sagt alles aus was man über den Song wissen muss. "Forgive Me Mother" setzt den Abschluss von "Warriors" und alle Hymnen sind verstummt, der Hasspegel kann runtergefahren werden.
Fazit: NY Hardcore wie er sein sollte, roh, agressiv und angepisst. Auch wenn Agnostic Front nicht jedermanns Fall sind, so querstellen sollte man sich bei diesem Album nicht.
"Unite! Fight the system! Not ourselves! Believe - Hardcore!"
Mehr Reviews aus dem Bereich Hardcore
Agnostic Front - Warriors
Tracklist:
1. Addiction
2. Dead To Me
3. Outrage
4. Warriors
5. Black And Blue
6. Change Your Ways
7. For My Family
8. No Regrets
9. Revenge
10. We Want The Truth
11. By My Side
12. Come Alive
13. All These Years
14. Forgive Me Mother (Bonustrack)
Lineup:
Roger Miret - Gesang
Vinnie Stigma - Gitarre
Lenny Di Sclafani - Gitarre
Mike Gallo - Bass
Steve Gallo - Schlagzeug
Mehr Infos:
Web: http://www.agnosticfront.com
Label: Nuclear Blast
Genre: Hardcore
Store-Date: Nicht angegeben





