Dead End Circle - Truth Or Consequences
Nach einer Demo im Jahre 2005 und einer EP 2007 haben Dead End Circle aus Hamburg dieses Jahr ihren ersten Longplayer veröffentlicht. Der Opener "Godsend" mit seinem rohen Klang, dem treibenden Riffing und den druckvollen Vocals klingt vielversprechend. Da wackelt die Hütte. Ein wahrlich guter Opener und auch der folgende Track "Walls of hypocrisy" weiß mit seiner eingängigen Melodie und dem soliden Songwriting zu gefallen. Das Problem mit "Truth Or Consequences" tritt erst etwas später auf. Um genau zu sein wird es das erste Mal nach dem Zwischenstück "Skintro" bewusst. Wenn "Scars" aus den Boxen dröhnt, klingt es nach einer Mischung aus den ersten beiden Tracks. Hier fehlt etwas Diversität im Songwriting, "In the name of honor" versucht dieses jedoch direkt auszugleichen. Der 7 Minuten und 20 Sekunden lange Track beginnt mit dem nun bereits gewohnten Sound, welcher aus schnellen Melodieläufen, Stakkato-Riffing und wuchtigem Double-Bass besteht. Nach etwas mehr als 3 Minuten dann ein erster Break zum verschnaufen, bevor das Schlagzeug den nächsten metallischen Part einleitet. Nach 4 Minuten und 30 Sekunden schlägt der Song um. Es wird ruhiger, klare Gitarrenklänge sind zu hören, bis Fronter Mirko erneut mit seinen Shouts einsetzt – welche sich kurz darauf bis zum Ende des Tracks in cleane Vocals wandeln – und damit das Zeichen für den Rest der Band gibt, wieder aufzuleben.
Mit den folgenden Tracks steigert sich das Niveau des Albums noch etwas, bzw. das zu Beginn aufgetretene Manko wird ausgeglichen. Dead End Circle hätten beim Songwriting etwas mehr darauf achten sollen, dass die Songs sich selbst nicht zu gleich klingen und man nicht Gefahr läuft, sich zu langweilen. Das ist ihnen nicht ganz gelungen und so kann man zwischenzeitlich schon mal etwas abdriften. Insgesamt ist die Platte dennoch gut geworden und wird von Genre-Fans sicherlich Zuspruch erhalten.
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Dead End Circle - Truth Or Consequences
Tracklist:
- Godsend
- Walls of hypocrisy
- Skintro
- Scars
- In the name of honor
- Entropy
- Another empty Sunday
- M-26-7
- Bury your notion
- The Last March
Lineup:
Mirko Gluschke - Vocals
Michael Genthe - Guitar
Nils Straub - Guitar
Micka Maroof - Bass
Dario Hüls - Drums
Mehr Infos:
Web: http://www.myspace.com/deadendcircle
Label: Eigenproduktion
Genre: Melodic Deathcore
Store-Date: 14.05.2010



