Destinity - The Inside

2005 veröffentlichten die französischen Destinity ihr letztes Album "Synthetic Existence". Nun haben sie sich erneut mit Jacob Hansen zusammengeschlossen, um ihr neues Album "The Inside" fertigzustellen. In Frankreich ist das Album bereits über Rupture Music zu haben, nun erscheint es weltweit über Lifeforce Records. Musikalisch bewegen sich Destinity sowohl im melodischen Death Metal, als auch im Bereich des modernen Thrash Metal. Der Einsatz von Synthesizern gibt der Musik hier noch eine ganz besondere Note und ihren eigenen Touch. Mit Blick auf die Produktion von "The Inside" muss man sagen, dass Jacob Hansen der Band sehr gut unter die Arme gegriffen hat, denn was hier aus den Boxen schallt, hat mächtig viel Druck und ist sehr gut aufeinander abgestimmt.

Die Vocals setzen sich aus Micks düsteren und aggressiven Shouts und Growls, sowie dem klaren Gesang von Drummer Morteus zusammen. Dies passt teilweise gut, teilweise lässt die Kombination auch zu wünschen übrig, denn das Layering der Vocals klingt teilweise etwas merkwürdig, wie z.B. beim Song "Thing I Will Never Feel". Da gefallen die Vocals bei dem klassischen Thrash Metal-Brecher "Still Remember" weitaus besser. Es gibt zwar auch eine gesangliche Einlage von Morteus zu hören, allerdings ist diese nur stellenweise über Micks Vocals gelegt. Auch musikalisch ist "Still Remember" einer der sehr guten Songs dieser Platte - ein wahrer Nackenbrecher, um genau zu sein. Neben Trash Metal, Death Metal und den melodischen Ausflügen durch die cleanen Vocals gibt es hier ab und zu noch weitere kleine Einflüsse zu finden. "A Thousand Falling Skies" z.B. erinnert ab 2 Minuten und 14 Sekunden stark an die Jungs von The Kovenant. Man merkt bei diesem Album, dass es gerade die harten Songs sind, die der Band besonders gut liegen und mächtig Eindruck schinden. So ist auch "Inhuman Corrosive Report" einer der guten Songs auf dieser Scheibe, bei dem es richtig zur Sache geht. Die anderen Songs verlieren durch die cleanen Vocalparts leider hier und da an Kraft und Destinity kommen nicht so brachial rüber, wie sie es eigentlich könnten.

Im Vergleich zum Vorgängeralbum sind Destinity weicher geworden. Auf "Synthetic Existence" waren deutlich weniger cleane Vocals zu hören und die Songs hatten ein höheres Grundtempo, was sie aggressiver, brachialer und stürmischer wirken lies. Es gab zwar mehr symphonische Elemente, diese unterstrichen die Musik allerdings perfekt. Damit hatte die Band sich die Messlatte sehr hoch gelegt. "The Inside" ist gut, aber nicht so gut wie sein Vorgänger.

Destinity - The Inside

6/10

Tracklist:

01. My Senseless Theory
02. Murder Within
03. Thing I Will Never Feel
04. Still Remember
05. A Thousand Falling Skies
06. Inhuman Corrosive Report
07. Ready To Leave
08. Enemy Process
09. Escaping Reality
10. The Inside

Lineup:

Mick - Vocals
Zephiros - Guitar
Ponce - Guitar
David - Bass
Morteus - Drums, programing, clean vocals

Mehr Infos:

Web: http://www.myspace.com/destinity

Label: Lifeforce Records

Genre: Death Metal

Store-Date: 28.04.2008

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