GodHateCode - Aeons
Mit GodHateCode tritt eine neue Band im Bereich des Death Metal auf den Plan. Die Bio dieses Vierers liest sich gut: Pelle Ekegren, der ehemalige Grave-Drummer, zeigt sich für die Drums verantwortlich. Wolfgang Rothbauer, der gerade einer seiner anderen Bands - Thirdmoon - ein wahrliches Geschoss veröffentlicht hat, ist für das Songwriting und die Gitarren verantwortlich. Dazu gesellen sich noch Armin Schweiger von Distaste, der die stimmliche Akrobatik vollführt und Tana von den spanischen Avulsed, der den Bass bekleidet. Das liest sich gut, das lässt Einiges erwarten. "Aeons" heißt das Debutalbum dieser Kombo, aber bei den genannten Namen steht fest, dass massig Erfahrung und Können in diesem Album stecken.
"Crawl Down To Zero" eröffnet "Aeons" und Wolfgang spielt gerade die ersten Töne auf seiner Gitarre, da setzt Pelle schon mit einem knallharten und brutalen Drumming ein. Die Toms scheinen nicht mehr aus dem Vibrieren herauszukommen und auch das Fell der Doublebass wird rhythmisch, aber mit hoher Frequenz bearbeitet. Die volle Ladung direkt im Opener, das macht Laune! Gegen Ende des Songs gibt es einen Break der einen extremen Moshpart einläutet, mit dem "Crawl Down To Zero" dann ausklingt. Entsprechend hart beginnt der Folgetrack "Deathlike God Complex". Jedoch lassen die Mannen hier mehr Melodie walten und schaffen ein eingängiges Riffing, das sich extrem schnell in den Gehörgang einbrennt. Abgerundet wird der Song durch verspielte Soli, die klanglich allerdings dreckig genug daherkommen, um nicht völlig aus dem Sound zu krachen. Nachdem auch der dritte Song erfolgreich die Boxen verlassen hat, gab es schon gehörig auf die Mütze, doch sieben Tracks stehen noch aus. "Seelenkalt" kommt zu Beginn ganz anders als die bisherigen Songs daher. Eine fast melancholische Melodie - passend zum Songtitel - bildet hier die Einleitung. Langsam setzt die Doublebass ein, wird schneller und nach 39 Sekunden setzt Armin dann mit seinen Vocals ein, untermalt von quietschenden Gitarren. Fünf Sekunden später gibt es dann einen monstermäßig druckvollen Bassschlag aus den Boxen und die wahre Death Metal-Hölle bricht los. Bei den Aufnahmen zu diesem Song könnte Pelle das ein oder andere Paar Sticks durchaus verheizt haben. "Hypnagogic State" beginnt mit einer klaren Basslinie, die allerdings auch wieder nur für ein paar Sekunden bestehen bleibt, bevor man erneut alles niederholzt und auch der Rest des Albums bleibt knüppelhart.
Technisch fehlt es dieser Band wirklich an Nichts. Auch der Sound weiß zu gefallen, allerdings nicht zu lang. "Aeons" ist ein Album, dass man sich durchaus anhören kann, aber bei dem man nach einem, maximal zwei Durchläufen keine Lust mehr hat. GodHateCode ordnen sich mit ihrem Debut in die leicht gehobene Mittelklasse ein.
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GodHateCode - Aeons
Tracklist:
01. Crawl Down To Zero
02. Deathlike God Complex
03. Slumbering Sickness
04. Seelenkalt
05. The Odium Inside
06. Hypnagogic State
07. Survive Pain To Survive Hate
08. Incinerated
09. Torrent Of Hatred
10. Narcoleptic Wrath
Lineup:
Wolfgang Rothbauer - Guitar
Pelle Ekegren - Drums
Armin Schweiger - Vocals
Tana - Bass
Mehr Infos:
Web: http://www.myspace.com/godhatecode
Label: Maintain Records
Genre: Death Metal
Store-Date: 04.04.2008





