Icepick - Violent Epiphany
Auf das neue Hatebreed Album müssen wir noch ein wenig warten, aber mit Icepicks Debüt Violent Epiphany steht neuerdings ein ähnlicher Longplayer in den Regalen. Das mag wohl daran liegen, dass die musikalische Machart ebenfalls auf heftige Breakdowns, massig Moshparts und 2-Step-Parts setzt und dabei Jamey Jasta (Hatebreed) und Lord Ezec (Ex-Skarhead, Ex-Crown of Thornz) das Mikrofon teilen. Noch mit am Start bei diesem All-Star-Projekt, welches bereits 1995 das Licht der Welt erblickte, sind Zeuss (Pushbutton Warfare) sowie Frank 3 Gun (Terror, Ringworm). Die Marschrichtung ist also klar, hier gibt es weder Kajalmetal noch irgendwelche anderen Hypes zu hören.
Icepick spielen Hardcore und das gnadenlos Straight-into-your-Face. Wenn sich wie bei dem Song Real Recognizes Real" auch noch solche Leute wie Leichenzähler Ice-T einbringen steht einem neuen Clubhit wohl nichts mehr im Wege. Desweiteren sind auf Violent Epiphany noch Gastauftritte von Freddy Cricien (Madball), Al Barr (Dropkick Murphy´s) , Roger Miret (Agnostic Front), Paul Bearer (Sheer Terror) sowie Pete Morcey (Forced Attack / Ex-100 Demons) zu hören. Sicherlich macht das die Scheibe auch noch einen Tick interessanter, da alle zwölf Songs natürlich kicken, aber hier und da die Abwechslung ein wenig verloren geht. Das wird dann einfach durch diverse Shouter behoben und weiter geht´s auf die Zwölf. Einer der weiteren Hits Born to crush you tauchte bereits 2004 auf dem UFC Soundtrack auf und sorgte für großes Aufsehen in der Szene, ein Full Length Album wurde mehr oder weniger Pflicht und liegt nun endlich vor. Es beinhaltet 12 Nackenbrecher und ist für Fans von Terror, Hatebreed, Skarhead und Konsorten geeignet.
Im Großen und ganzen weiß das Album schwer zu überzeugen und dürfte nicht nur die Wartezeit auf das bald erscheinende Hatebreed Album verkürzen, sondern sogar einen ernsthaften Konkurrenten darstellen. Denn wenn der kommende Output nicht stärker wird als das doch ziemlich dumpfe, aber trotzdem mit mehreren Hits bestückte, Rise of Brutality geht Icepick's "Violent Epiphany" wohl besser als aktuellstes Studioalbum von Hatebreed durch. Somit einen Glückwunsch an Alveran Records und Abacus Recordings, welche mit Violent Epiphany ihr erstes Werk in Europa in Kooperation veröffentlichen. Viel besser hätte die Premiere nicht ausfallen können.
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Icepick - Violent Epiphany
Tracklist:
01.Devotion Measures Strength
02.Bitter Twisted Memory
03.Tomorrow Is Not a Promise
04.Violent Ephiphany
05.Creations of Chaos
06.With One Ideal
07.Show of Force
08.This Can Never Be Undone
09.Nothing Without Loyalty
10.Real Recognizes Real
11.Onward to Victory
12.Born to Crush You
Lineup:
Jamey Jasta and Lord Ezec - Vocals
Zuess and 3 Gun - Guitar
Machine Bass
The Animal - Drums
Mehr Infos:
Web: http://www.myspace.com/Icepick
Label: Alveran/Abacus
Genre: Hardcore
Store-Date: Nicht angegeben





