Mastodon - Blood Mountain

Es gibt Bands die sind einfach dazu gemacht um breitbeinig ,mit einem Bein wippend zu stehen und lässig mit dem Kopf im Takt zu nicken. Mastodon ist so eine Band. Nur mit den letzten beiden Veröffentlichungen sind die bärtigen Männer ( die Bezeichnung Jungs verbietet sich hier einfach konsequent ) immer progressiver geworden ohne aber auch nur ein bisschen ihres Arschtritt Faktors einzubüßen. Nicht zu verkopft ist hier die Devise aber trotzdem fordernd. So muss das sein.
Neustes Zeugnis darüber das Mastodon definitiv eine Band mit mehr Eiern als alle anderen Frickel Kombos ist legt deren neuer Langspiel Teller Blood Mountain ab. Hier geht es schon sehr psychodelisch zur Sache und auch dir Produktion würde jeder Stonerrock Band das Wasser in den Augen stehen lassen. Alles schön fett und sehr sehr Bassig... hier wird der Rock noch groß geschrieben .

Einen Trommelwirbel, mehr braucht es nicht einen umzuhauen. Genau so beginnt der Opener The Wolf Is Loose nämlich nur um einen in das nächste Riff Unwetter zu entlassen und klar zu machen was einen auf dieser Platte erwartet. Allerdings gibt’s es auch sehr vertrackte stücke. Capillarian Crest zum Beispiel könnte ohne probleme auch als ein härteres Stück der Urprogrock Band King Crimson durchgehen. Überhaupt auch ein Einfluss der sich hörbar durch die ganz Platte zieht. Hier ein Break da ein Taktwechsel und alles schön garniert mit sehr komplexen Riffs. Bladecatcher fängt sogar recht melodisch an nur um einem Sekunden nach beginn den nächsten Arschtritt zu geben. Und das ganze untermalt von Störgeräuschen die wohl irgendetwas Vokales darstellen sollen....ein hoch auf Effektgeräte .auch sehr lustig ist der Hiddentrack in dem Mastodon den Fanbrief eines wohl sehr jungen Bewunderers der Band vorlesen. Klingt jetzt nicht sehr spektakulär jedoch machen sie das durch Vintage Hall und Echo Effektmaschinen und so kommt selbst das sehr sehr schräg rüber.
Das ist auch sehr exemplarisch für das ganze Album Blood Mountain denn der Einfluss des großen Rock Jahrzehnts, nämlich die 70er, zieht sich durch alles. Ob es die Effekte sind, oder das Riffing.
Einziger wirklich Schwachpunkt ist das vielleicht ein paar Ohrwurm Melodien fehlen aber den Mastodon Fans wird das egal sein nur neue Fans werden wohl zu schlucken haben mit der Scheibe.

Mastodon - Blood Mountain

8/10

Tracklist:

01. The Wolf Is Loose
02. Crystall Skull
03. Sleeping Giant
04. Capillarian Crest
05. Circle Cysquatch
06. Blade Catcher
07. Colony Of Birchman
08. Hunter Of The Sky
09. Hand Of Stone
10. This Mortal Soil
11. Siberian Divide
12. Pendelous Skin

Lineup:

Brann Dailor (Drums)
Brent Hinds (Guitar, Vocals)
Bill Kelliher (Guitar, Vocals)
Troy Sanders (Bass, Vocals)

Mehr Infos:

Web: http://www.mastodonrocks.com

Label: Warner

Genre: Progressive Metal

Store-Date: Nicht angegeben

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