Neaera - Let The Tempest Come
Knapp ein Jahr, nachdem die Band ihr Debut-Album "The Rising Tide Of Oblivion" auf Metal Blade veröffentlich hat, steht nun, nach zahlreichen erfolgreichen und energischen Liveshows, unter anderem die Hell On Earth Tour mit As I Lay Dying, End Of Days, Evergreen Terrace, Agents Of Man und Heaven Shall Burn und die Spirit X-Mas Tour mit Caliban, Fear My Thoughts, Destiny und Narziss, der nächste Longplayer an und wartet darauf euch gehörig den Staub aus den Boxen und allen sonstigen Öffnungen zu blasen. Eröffnet wird die Scheibe mit dem furiosen Opener "Mechanism Of Standstill", welcher direkt die Marschrichtung der Platte angibt: Technisch versierter Metalcore mit Deathmetaleinflüssen. Diese Mischung hat sich ja bereits auf dem Vorgängeralbum gut gemacht und so ist es auch bei "Let The Tempest Come" nicht anders. Diese Mischung hat eben das gewisse Etwas. Melodiöse Gitarrenriffs treffen auf knallhartes Drumming und den gewohnten Mix aus hellem Schreien und tiefem Gröhlen und auf dieser Platte ist noch stärker rauszuhören, dass sich die Jungs aus Münster mehr im Metal als im Hardcore zu Hause fühlen.
Wer bei dieser Platte eine 180°-Drehung oder aber eine extreme Weiterentwicklung erwartet, den muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen, denn so etwas ist auf diesem Album nicht zu finden - zum Glück, denn Neaeras Stil weiß auch so einfach zu begeistern. Was man jedoch sagen kann ist, dass das Album eine Ecke dunkler und düsterer als "The Rising Tide Of Oblivion" klingt und dass sich das Songwriting verbessert hat, was sehr zur düsteren Atmospähre beiträgt.
"Let The Tempest Come" knüpft nahtlos an das Debut an und Fans der 2005er Scheibe werden auch hier ihre helle Freude haben und auch jedem Fan von metallastigem Metalcore kann ich dieses Album nur ans Herz legen. Hört rein und freut euch an gewohntem und doch frischem Neaerasound!
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Neaera - Let The Tempest Come
Tracklist:
01. Mechanisms of Standstill
02. Let the Tempest Come
03. Plagueheritage
04. God Forsaken Soil
05. HeavenHell
06. Desecrators
07. The Crimson Void
08. I Love the World
09. Paradigm Lost
10. Life Damages the Living
11. Scars of Gray
Lineup:
Benjamin Hilleke - Vocals
Tobias Buch - Guitar
Stefan Keller - Guitar
Benjamin Donath - Bass
Sebastian Heldt - Drums
Mehr Infos:
Label: Metal Blade
Genre: Metalcore
Store-Date: Nicht angegeben





