Nile - Ithyphallic
Hier in Deutschland wird man heutzutage mit einem spärlichen Sommer "verwöhnt" und alles ist wie immer. Legt man nun das aktuelle Mach(t)werk von Nile "Ithyphallic" ein verschlägt es einen direkt nach Ägypten, hinein in Sandstürme und sengende Hitze, denn wieder einmal hat Mastermind Karl Sanders eine klasse CD vollbracht. Der Meister diverser Samples bringt mit seinen zwei Kollegen das nunmehr sechste Album (abzüglich aller EPs) auf den Markt und was ist das wieder für ein Death Metal Knaller. Zuletzt reviewte ich noch die aktuellen Scheiben von Cephalic Carnage sowie die Gorefest doch Nile übertrifft beide und nimmt in dieser Wertung eindeutig den Thron ein. Ehre wem ehre gebührt.
In ca. 50 min. werden pure Brutalität und minder, denn eher mehr an Kreativität geboten. Hier gehn technischer Anspruch einher mit Blasts, todeswütigen Riffs und der gewohnten Sanders/ Toler-Wade Sangeswucht. Schon der Opener "What May Safely Be Written" zeigt wie man Album beginnen sollte: direkt Zeigen wos langgeht und wie man so schön sagt, keine Gefangenen machen. Obwohl das Ende eher schleppend verläuft, zermalmt es für mich mehr denn je und mit dem folgenden "As He Creates, So He Destroys" wird sofort wieder die Blastmachinerie angetrieben, Karls Gitarren schneiden sich durch den Song, volle Pulle aufs Gas heißt das Motto. Der Titeltrack ist klassisch, allein schon beginnend mit den Nile typischen ägyptischen Samples, variiert er dann von Death- hin zu Death-Doom Metal, leicht schleppend, aber trotzdem brachial. "Papyrus Containing The Spell To Preserve Its Possessor Against Attacks From He Who Is In The Water", joa das lernt man erst mal auswendig, nachdem dieser Sandsturm an eingängigen Death Metals über einen hinweggefegt ist.
Nach diesem Sturm gehts mit "Eat Of The Dead" wieder death-doomig zur Sache, bis man nach vier etwas kürzeren Stücken hin zum alles übertreffenden "Even The Gods Must Die" als Schlusspunkt des Albums gelangt. Diese sagenhafte Death-Metal Hymne, abgehandelt in zehn Minuten, zeigt einmal mehr die klasse Niles, da hier Karl Sanders seine Gitarre malträtiert bis zum geht nicht mehr und alles aus ihr herausholt. Die hervorragende Arbeit von Drummer George Kollias begleitet ihn mal blastend mal langsam gehaltener und rundet die Sache gut ab. Gewohnte Samples setzen immer wieder ein und die Grabmäler, Mumien etc. tauchen erneut vor dem Auge des Hörers auf. Erst zum Schluss hin lassen Nile es ruhiger angehn, irgendwann ist einfach jeder Sturm vorbei.
Fazit: Wer Nile vom Death Metal Thron schmeißen möchte....ach ist zurzeit im Death Metalbereich kaum vorstellbar ! Death Metal Album 2007 ? Man darf gespannt sein was noch kommen mag.
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Nile - Ithyphallic
Tracklist:
1.What May Be Safely Written
2. As He Creates So He Destroys
3. Ithyphallic
4. Papyrus Containing The Spell To Preserve Its Possessor Against Attacks From He Who Is In The Water
5. Eat Of The Dead
6. Laying Fire Upon Apep
7. The Essential Salts
8. The Infinity Of Stone
9. The Language Of The Shadows
10. Even The Gods Must Die
Lineup:
Karl Sanders - Guitars & Vocals
Dallas Toler-Wade - Guitars & Vocals
George Kollias - Drums
Mehr Infos:
Web: http://www.nile-catacombs.net
Label: Nuclear Blast
Genre: Death Metal
Store-Date: Nicht angegeben





