Omerta - Blacken The Days Of Man

Omerta aus Belgien existieren bereits seit 2004 und haben nun mit "Blacken The Days Of Man" ihre erste EP aufgenommen. Mit sechs Songs und Intro scheint man gut gerüstet zu sein. Doch was taugt die EP? Lohnt es sich hier reinzuhören? Wenn man die CD in Händen hält, so bekommt man allein vom Layout her schon Lust, das Ding zumindest einmal auszupacken - könnte ja ganz cool sein.

Eröffnet wird "Blacken The Days Of Man" mit einem leicht verstört klingenden Intro mit grollendem Bass, welcher - neben seinem Grundtonus - zu immer wiederkehrenden, donnernden Schlägen neigt. Danach gibt es das altbekannte Metalcore-Feuerwerk auf die Ohren. Hohe Schreie, tiefes Grunzen. Dazu Riffings zwischen Death und Thrash Metal und ein entsprechendes knüppelliges Drumming. Zuerst einmal ziemlich enttäuschend, dass es sich hier scheinbar doch nur um eine weitere Metalcore-Band handelt, die sich auf den ersten Blick absolut nicht aus der Masse erheben kann. Nach knappen 10 Minuten und 3 Songs ist man dann bereits beim vorletzten Track dieser Platte - "The Jealousy Issue"- angelangt, mit welchem die Jungs auf einem Sampler von deathmetal.be vertreten waren. Auf diesem waren auch Nasty, Aborted, Psalm und weitere zu finden. Doch abseits von rumpelndem Metalcore, der zwar ordentlich zur Sache geht, jedoch rein gar nichts innovatives oder interessantes bietet, bekommt man hier wenig zu hören. Lediglich die ausklingende Melodie kann etwas überzeugen, auch wenn sie nach "das hab ich doch schon bei XY gehört" klingt. Die mit leicht variierenden Breaks gespickten Songs sind nicht von ganz schlechten Eltern, doch wahre Musterknaben sind es mit Sicherheit nicht. Insgesamt klingt der Sound zu unfertig, noch nicht ganz ausgereift und austauschbar.

Die Platte rotiert zwei, drei, vier Mal - doch der Funke springt nicht über. Der ein oder andere wird an Omerta wohl gefallen finden, aber etwas Außergewöhnliches machen die Jungs nicht. Wenn die Platte wenigstens etwas hätte was sie zwar generisch, aber dennoch cool erscheinen ließe, dann könnte man vielleicht noch etwas Gutes finden, aber so ist es reichlich schwer.

Omerta - Blacken The Days Of Man

5/10

Tracklist:

01. Intro
02. Hunt You Down
03. Terror Rises
04. Hell Awaits
05. Egotripper
06. The Jealousy Issue
07. Grey Flower

Lineup:

Frootn - Vocals
Tiestn - Guitar
Pietn - Vocals
Kenneth - Guitar
Basten - Bass
Mathew - Drums

Mehr Infos:

Web: http://www.myspace.com/omertametal

Label: Eigenproduktion

Genre: Metalcore

Store-Date: 30.11.2007

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