One Bullet Left - Armageddon Sunrise
Ach was haben sich so viele Leute über One Bullet Left das Maul zerrissen. Immer wieder waren die Foren voll von Hatern und anderem Gesocks, die die Band als "überflüssigen Metalcore" und Sonstiges bezeichneten. Zu guter Letzt wurde natürlich auch beim Statement zum neuen Album wieder einmal kräftig Frust rausgelassen und in Form von Hasskommentaren auf die Band projiziert. Da ist es schon erstaunlich, dass die Jungs aus Oberhausen sich einfach nicht unterkriegen lassen und weiter ihren Weg gehen. Dass sich diese Einstellung lohnt und es gut ist, einfach mal sein Ding zu machen, zeigt das Signing bei Darkest Hour Music. Ein riesiger Schritt für One Bullet Left, die nun einen viel größeren Kreis mit ihrer Musik erreichen können - zu Recht! Mit "Armageddon Sunrise" zeigt die Band, dass sie absolut nicht überflüssig ist, sondern zweifellos zu den besseren des Genres gehört.
Bereits der nach der vorherigen EP benannte Opener "Invisible Fleshwounds" deutet eine ganz klare Weiterentwicklung der Band an. Melodische Elemente werden viel stärker eingebunden, ohne dabei den gewohnten Sound zu sehr zu penetrieren. Dass die Jungs in der Lage sind Songs mit Ohrwurmcharakter zu schreiben, bewiesen sie mit bereits mit "My Predator's Diary". Der Opener der neuen Scheibe und der darauf folgende Track "Whatever May Come" unterstreichen diesen Fakt. One Bullet Left ist mehr als nur eine temporäre Zusammenwürfelung von ein paar Musikern. One Bullet Left ist eine Band aus leidenschaftlichen Musikern, die die Art von Musik spielen, auf die sie Bock haben und in die sie ihre Energie investieren wollen. Das hört man ganz deutlich und es steigert das Niveau der Scheibe ungemein. Dazu kommt, dass auf "Armageddon Sunrise" weitaus mehr, als nur Metalcore zu hören ist. Nicht zuletzt sind mit Sicherheit auch die Besetzungswechsel mit dafür verantwortlich, dass die Einflüsse sich verbreitert und so zu einen abwechslungsreichen Sound beigetragen haben. Von dem gewohnt brachialen Metalcore ("Alpha Dogs") über klassischere Ausflüge ("Black Widow") bis hin zu leicht balladesken Songs ("Love Boat Morgue") ist hier alles vertreten, wobei "Love Boat Morgue" zu Beginn - ab 00:55 - von Sound sehr an "Cloud Connected" von In Flames erinnert. Sowohl Riff, als auch Gesangsart wurden fast identisch übernommen, hier hat man sich vielleicht etwas zu sehr inspirieren lassen und das macht sich nicht ganz so gut. Glücklicherweise ist das der einzige größere Fehltritt auf dem Album, welcher sich insgesamt auch nicht wirklich schlimm auf das Gesamtbild auswirkt.
Seit ihrer letzten EP ist die Band unglaublich gewachsen und hat auf ihrem neuen Album einen Quantensprung in Sachen Qualität vollführt. Man darf gespannt sein, wie die Resonanz der Fans und der Szene sein wird, doch man kann von einer durchaus positiven Reaktion ausgehen!
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One Bullet Left - Armageddon Sunrise
Tracklist:
01. Invisible Fleshwounds
02. Whatever May Come
03. Alpha Dogs
04. This Prayer
05. Inot The Dark
06. Black Widow
07. Feast For The Carnivore
08. Love Boat Morgue (feat. Ozge Ozkan)
09. Chapter III: Mortal Divinity
10. Not Our World
11. Reach For The Stars
12. Armageddon Sunrise
Lineup:
Maik Feldmann - Drums
Florian Golland - Guitar
Mario Grasso - Vocals
Önder Bölükbasi - Guitar
Ben Biller - Bass
Mehr Infos:
Web: http://www.myspace.com/onebulletleft666
Label: Darkest Hour Music
Genre: Metalcore
Store-Date: 26.02.2010









