Placenta - Brutalis
Ein knappes ¾ Jahr nach der Veröffentlichung ihres Debutalbums „Fixed Action Pattern“ gibt es neues Material der Berliner zu hören. Eröffnet wird die EP mit „Boredom at its best“ - der Humor der Jungs lässt nicht lange auf sich warten. Stereotypes Riffing, ein ausgelutschter Beat – man kann sich gut selber auf die Schippe nehmen. Ohne Pause geht es dann zum ersten richtigen Track - „Trendcutter“ - über. Dass es hier nichts wirklich Neues auf die Ohren gibt, dürfte allen klar sein. Doch gegen die Intensität, die den Songs von Placenta eigen ist, ist dieses Manko geradezu winzig. Moment – Intensität? Ja, hier wird ordentlich geballert und es gibt massig Breakdowns, aber macht das die Musik wirklich intensiv? Ganz ehrlich: Es muss nicht immer nur Härte sein. Die Jungs sind fit an ihren Instrumenten, keine Frage, doch was auf dem Debut noch gut klang, ist nun schon nicht mehr ganz so interessant und verliert an Wertigkeit. „Trendcutter“ ist noch der beste Track der Platte, doch auch dort wurde das Schema F angewendet. Geschrei, Doublebass-Geballer, Breakdown, Mainriff, Geschrei, etc. - das kann man einfach nicht mehr auf Dauer hören.
Wer sich dem Genre wirklich verbunden fühlt, der wird mit der neuen EP sicherlich Spaß haben, aber die Mehrheit wird sich hier nur an den Kopf packen und fragen „Warum?“ Diese Frage kann hier nicht beantwortet werden. Eine gut produzierte EP mit eher belanglosen Songs, die links rein und rechts wieder raus gehen.
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Placenta - Brutalis
Tracklist:
- Boredom at its best
- Trendcutter
- Brute Willis
- Yes, you're ugly
- Optimus prime
Lineup:
Sven Berlin - Vocals
Jens Fischer - Guitar
Michael Hoge - Guitar
Florin Kerber - Bass
Tobias Stein - Drums
Mehr Infos:
Web: http://www.myspace.com/placentametal
Label: Noizgate Records
Genre: Deathcore
Store-Date: 09.07.2010





