Twelve Tribes - Midwest Pandemic
Twelve Tribes sind wieder einmal zurück mit ihrem dritten Longplayer der auf den Namen Midwest Pandemic hört. Im Vergleich zum Vorgänger The Rebirth Of Tragedy fällt als erstes die viel druckvollere Produktion auf. So kann man locker mit den ganzen Szenegrößen mithalten. Schon der Opener National Amnesia macht klar wohin die Reise geht. Blastbeats wechseln sich mit mid- und uptempo Passagen ab nur um dann in Melodien zu münden die man so einfach nicht erwartet hätte. Schon erstaunlich was diese Band innerhalb von nicht mal 2 Minuten an musikalischen Terrain abarbeitet. Andere Bands brauchen dafür ganze Alben. Und ganz nebenbei macht es den eher durchwachsenen Vorgänger absolut vergessen. Überhaupt eine Sache die auf der neuen Twelve Tribes Scheibe im Vordergrund steht. Während auf The Rebirth of Tragedy die Songs noch zähflüssig und nur bedingt gut waren sind auf Midwest Pandemic absolut keine Ausfälle auszumachen. Ob Muzzle Order das schon relativ vertrackt anfängt und ausgiebig Gebrauch von der Double-Bass macht oder History Versus The Pavement das Dank eines sehr eingängigen Refrains schon totalen Hit Charakter besitzt, alles ist hier vertreten. Monarch Of Dreams beginnt sogar sehr verträumt nur um kurz danach in einen wahrhaften Riff Orkan zu enden, der einen total mitreißt. Cult Of Luna wären zu recht stolz auf diesen Song. Positiv hervorzuheben ist auch definitiv der Sänger Adam Jackson ,der ein brutales und auch sehr voluminöses Organ besitzt und es versteht die Songs immer richtig in Szene zu setzen. Selbst der "cleane" Gesang weiß zu überzeugen und wirkt nicht im entferntesten aufgesetzt, er besitzt einen absolut eigenen Charakter und lässt sich nicht so schnell mit anderen vergleichen. Hut ab! Überhaupt schaffen es Twelve Tribes auf Midwest Pandemic ganz ohne Cliches auszukommen. Solche Platten wünscht man sich öfter. Hier steckt in jeder einzelnen Note viel Herzblut und Einfallsreichtum. Wer das alles schätzt und mag und auch mal auf 0815 Mosher verzichten kann sollte mal ein Ohr riskieren.
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Twelve Tribes - Midwest Pandemic
Tracklist:
01. National Amnesia
02. Muzzle Order
03. Televangelist
04. Pagan Self Portrait
05. histroy Versus The Pavement
06. Monarch Of Dreams
07. Librium
08. Verona
09. Nine Year Tide
10. Midwest Pandemic
11. Recovery (in Three Parts: God Bless You, Good Thief/Towers And Vectors/Bridge To The Sun )
Lineup:
Vocals - Adam Jackson
Guitar - Andrew Corpus
Guitar - Kevin Schindel
Bass - Matt Tackett
Drums - Shane Shook
Mehr Infos:
Web: http://www.twelvetribesonline.com
Label: Ferret/Roadrunner
Genre: Post Hardcore
Store-Date: Nicht angegeben


